Bei uns gibt es geöffnete Ställe mit einem großem Paddock

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Unsere Ställe bleiben meist geöffnet und die Pferde können sich innerhalb des großen gemeinsamen Paddocks frei in der Gruppe bewegen.Nur zum Füttern mit Zusatzfutter, oder wenn mal etwas Besonderes anliegt, können unsere Tiere in ihren jeweiligen eigenen Stall eingeschlossen werden
Der große Paddockanbau besteht aus einem gepflasterten Teil und einem Sandteil zum wälzen. Durch wirksame Drainage bleibt der Sandteil selbst bei starkem Regen durchlässig und er kann daher auch nicht verschlammen. Am Rande des Paddocks befindet sich eine überdachtes Futterhaus. Dort wird reichlich Heu für unsere Tiere (für Tag und Nacht) zur Verfügung gestellt, damit sie immer reichlich Raufutter fressen können. Jedes Tier kann so viel nehmen, wie es braucht. Futterneid kommt gar nicht erst auf. Am Anfang dachten wir natürlich auch, dass uns die Tiere die Haare vom Kopf fressen würden oder das sie krank werden könnten, aber das war nicht so. Nach einigen Tagen pendelte sich das Fressverhalten der Pferde ein und jedes Tier fand seinen eigenen natürlichen Fressrhythmus Die Tiere hatten niemals Futterprobleme oder damit verbundenne Erkrankungen. Auch die Figur litt erstaunlicherweise nicht durch das hohe Futterangebot. Alles in Allem bereuen wir nicht, dass wir mutig genug waren, es einfach mal auszuprobieren. Pferde wissen scheinbar ganz genau, was ihnen gut tut, wenn sie sich entscheiden können und Ruhe haben. Ich glaube, dass wir die Dinge manchmal zu menschlich sehen und daher unseren Tieren viel zu wenig zutrauen.